Morgengold Frühstücksdienste 16 Aug 2017

Wagner-Festspiele in Passau

Erfolgsstory, Morgengold

Seit zehn Jahren komponieren Petra und Christian Wagner im schönen Niederbayern ihre ganz eigene Morgengold-Symphonie. In Passau und Straubing dirigieren sie gekonnt gleich zwei Morgengold-Betriebe auf dem Weg zum Erfolg. Ihr anspruchsvolles Publikum: Über 3.700 Kunden, die sich auf ihre ganz persönliche Ouvertüre am Morgen freuen.

Zugegeben, um einem Gespräch zwischen Petra und Christian Wagner zu folgen, würde manchmal ein Wörterbuch nicht schaden. „Bayrisch – Hochdeutsch“ sollte dann idealerweise auf dem Titel stehen. Das Ehepaar liefert sich gerne einen temperamentvollen Schlagabtausch, immer wieder unterbrochen von herzlichem Lachen. Die Themen gehen ihnen dabei so schnell nicht aus. Wen wundert‘s, gehen die beiden doch nicht nur seit vielen Jahren privat gemeinsame Wege, sondern seit 2007 auch als Morgengold-Unternehmer.

Unternehmer mit Familiensinn

„Erfolgreich selbstständig sein und trotzdem Zeit für meine Familie haben – das war schon immer mein Wunsch“, erzählt Christian Wagner. Den hat sich der gelernte Datenverarbeitungskaufmann im Januar 2007 mit seinem eigenen Morgengold Frühstücksdienst in Passau erfüllt. Damit wagte der heute 43jährige nicht zum ersten Mal den Schritt in die berufliche Selbstständigkeit. Schon einige Jahre war er damals bereits als selbstständiger Netzwerkberater tätig. „Nach der Geburt unseres ersten Sohnes Elias habe ich überwiegend von zu Hause aus gearbeitet. So hatte ich dank meiner Selbstständigkeit viel Zeit für die Familie“, blickt er zurück. „Irgendwann fiel mir aber doch ein wenig die Decke auf den Kopf. Da habe ich habe nach einer neuen beruflichen Herausforderung gesucht.“ Gefunden hat er sie als Franchise-Partner von Morgengold. Heute führt er gemeinsam mit seiner Frau die beiden Standorte in Passau und Straubing und beliefert über 3.700 niederbayrische Kunden mit frischen Backwaren zum Frühstück.

Ausgezeichneter Senkrechtstarter

Schon früh ist sich Wagner sicher, mit Morgengold die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Nach einem Jahr freut er sich bereits über 800 Kunden im Gebiet Passau und erste spürbare Gewinne. „So ab 500 bis 600 Kunden merkt man, dass sich der Einsatz lohnt und etwas dabei herum kommt. Das spornt so richtig an.“ In den ersten zwei Jahren legt Wagner ein rasantes Tempo vor, das ihn manchmal selber überrascht. Auf der Jahrestagung 2008 in Willingen wird ihm als ‚Newcomer des Jahres 2007‘ bereits die erste Auszeichnung seiner Morgengold-Laufbahn überreicht. „Wir sind von Anfang an sehr schnell gewachsen“, erinnert sich der damalige Senkrechtstarter. „Aber irgendwann erreicht man eine Art natürlich Grenze. Da sind dann grundlegende Entscheidungen gefragt.“

Investition in die Zukunft

Was er damit meint, hat der Unternehmer schnell erklärt. „Ab etwa 1.600 bis 1.800 Kunden müssen die internen Strukturen angepasst werden, sonst geht es nicht weiter. Das bedeutet eben auch, Geld in die Hand zu nehmen und zu investieren.“ In Passau hieß das, zusätzliche Mitarbeiter und der Umzug in externe Büroräume. „Das tut natürlich im ersten Moment finanziell ein wenig weh, weil man seine Komfortzone verlassen muss“, so Wagner. „Langfristig ist es aber eine notwendige und lohnenswerte Investition, wenn man weiter wachsen möchte.“ Und genau das gelingt dem Passauer Frühstücksdienst seit mittlerweile zehn Jahren kontinuierlich. Erst vor kurzem hat Wagner mit der Region Dingolfing seinen Lieferradius noch einmal erweitert. Etwa 300 zusätzliche Kunden verspricht er sich langfristig von der Gebietserweiterung. Ein vierter Bäcker, die insgesamt sechste Kommissionierzone und die Vertriebsplanung für das neue Gebiet erfordern aber zunächst einmal eines: Zusätzlichen Einsatz. „Klar, ein neues Gebiet bearbeitet sich nicht von alleine“, so Wagner. „Nach den Sommerferien wollen wir hier ganz offensiv in die Werbung gehen und möglichst schnell die erste Tour aufbauen. Dann zahlt sich der Aufwand auch schnell aus.“

Zielgerichtete Betriebsführung

Wer Petra und Christian Wagner persönlich kennt, weiß, wie locker und unkompliziert das eingespielte Duo ist. Ihre gute Laune und positive Energie sind mehr als ansteckend. Von ‚laissez-faire‘ kann in ihrem unternehmerischen Alltag trotzdem keine Rede sein. Strukturiert und zielorientiert behalten die Unternehmer die Zahlen ihrer beiden Frühstücksdienste genau im Blick, wissen, wohin sie wollen und was dafür als nächstes zu tun ist. Immer zum Jahresanfang definieren sie für ihre Morgengold-Betriebe konkrete Ziele die dazugehörigen Schritte und Maßnahmen. Diese werden dann kontinuierlich beobachtet und kontrolliert. „Für mich sind die Monatsberichte und die Betriebsvergleiche ganz wichtige Instrumente für meine eigene Betriebsführung“, so Wagner. „Wer sich diese Hilfestellungen nicht zunutze macht, zahlt unterm Strich im Zweifel richtig drauf.“

Nicht nur im Sport bezeichnet sich der Fußballtrainer der örtlichen B-Jugend als ehrgeizig. Oder noch lieber als zielstrebig. Eigentlich ist er nie ganz zufrieden, gibt er zu. Umso überraschter ist er immer wieder, wenn er auf der jährlichen Morgengold-ERFA als einer der Top-Partner für eine Auszeichnung auf die Bühne gebeten wird. „Irgendwas gibt es eigentlich immer zu verbessern“, erklärt er. „Zum Beispiel ist meine Lastschriftquote in letzter Zeit von 98 auf 97 Prozent gesunken. So etwas fuchst mich.“ Solchen Entwicklungen geht er auf den Grund, reflektiert das Feedback seiner Telefonisten und schraubt anschließend an den Ursachen. Hände in den Schoß legen und einfach abwarten? Nicht im Hause Wagner.

Potentiale nutzen

Die Chancen eines Franchise-Systems hat Wagner für sich schon früh erkannt – und weiß diese auch für seinen unternehmerischen Erfolg  zu nutzen. Der gegenseitige Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung haben dabei für ihn einen besonders hohen Stellenwert. „Ob als Mitglied des EDV-Beirats, bei unserem Bayern-Stammtisch oder auf der jährlichen ERFA, immer wieder bekomme ich neuen und hilfreichen Input von anderen Partnern oder der Zentrale, der mich ein Stück weiter bringt“, sagt er. „Morgengold ist ein lebendiges System, viel ist in Bewegung. Da möchte ich natürlich aktiv mit dabei sein.“ Auch in den Seminaren der Morgengold Akademie ist er ein häufig gesehener Gast, nicht selten in Begleitung von Mitarbeitern. „Meine Repräsentanten und Telefonisten lernen dort nicht nur viel, ich bemerke vor allem ihre besondere Motivation nach den Seminaren. Für mich ist das eine Investition, die sich unbedingt lohnt“, so Wagners Erfahrung.

Die Reise geht weiter

Newcomer des Jahres, zweifacher Franchise-Partner des Jahres, eine stetig steigende Wachstumskurve – Petra und Christian Wagners Morgengold-Geschichte klingt fast zu reibungslos um wahr zu sein. Dabei wissen auch die erfolgreichen Franchise-Partner was es heißt, sich Herausforderungen stellen zu müssen. „Insbesondere beim Thema Mitarbeiter haben wir durchaus auch Lehrgeld bezahlt. Die Festanstellung von Repräsentanten in Teilzeit war zum Beispiel eine recht teure Erfahrung für uns“, so Christian Wagner. Für ihn aber kein Grund, sich davon beirren zu lassen. Rückschläge werden akzeptiert, aus ihnen gelernt und Konsequenzen daraus gezogen. Bleibt die Frage, wo die Reise noch hingehen soll. „Auf lange Sicht möchten wir schon gerne die 4.000er Kundenmarke knacken“, richten die beiden einen vorsichtigen Blick in die Zukunft. „Auch wenn man natürlich nie sicher vorhersagen kann, was kommt.“

À propos Reise – auch die engagiertesten Unternehmer brauchen natürlich von Zeit zu Zeit eine kleine Pause, um die Batterien wieder aufzuladen. So auch Familie Wagner. „Wir verreisen sehr gerne mit unseren Jungs“, freut sich der zweifache Familienvater. Und was steht bei einer so sportlichen Familie wohl als nächstes auf dem Programm? Richtig, ein Kurztrip nach Barcelona ins Fußballstadion. „Später im Sommer geht es dann noch in unser Ferien-Chalet in der Steiermark. Da tanken wir richtig Energie und starten dann voller Tatendrang in einen vertriebsstarken Herbst!“

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