Franchise Insights Aug 2013

Franchise-Partner:
Unternehmer 2. Klasse?

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Franchise-Partner sind selbstständige Unternehmer, die auf eigenen Namen und auf ihre eigene Rechnung wirtschaften. Dennoch lastet ihnen unterschwellig der Ruf nach, Unternehmer 2. Klasse zu sein.

Bei den Promis wird abhängig vom Bekanntheitsgrad (und Gage) zwischen dem A-, B- und C-Status unterschieden. Auch bei Mercedes Benz gibt es die A, B und C Klasse – sie kennzeichnet unterschiedliche Modellreihen. Wer auf Reisen geht, kann sich in Bahn und Flugzeug je nach Budget und gewünschtem Komfort für die erste oder zweite Klasse entscheiden. Aber kann es tatsächlich einen Unternehmer 2. Klasse geben? Natürlich nicht.

Ursachenforschung

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Woher kommt dieser Ruf, der Franchise-Partnern im Grunde den Status abspricht, Vollblutunternehmer zu sein? Wie so oft liegt der Ursprung in der Vergangenheit. Vor allem in den 1990er Jahren, in denen Franchise in Deutschland viel Auftrieb erhalten hat, hat die Devise „ein Partner – ein Betrieb“ in Kombination mit den franchisetypischen Merkmalen wie einer schlüsselfertigen Existenz und den unterstützenden Leistungen des Franchise-Gebers eine falsche Erwartungshaltung auf Seiten der Franchise-Interessenten entstehen lassen.

Nicht nur, dass dies viele schwache Unternehmer angezogen hat. Viele Existenzgründer dachten auch, dass sie wie Filialleiter geführt werden und sich der Erfolg aufgrund des erprobten Konzepts quasi automatisch einstellen könnte. Diese Partner wurden enttäuscht und haben zum Teil viel Geld verloren. Dementsprechend hat auch allgemein der Ruf von Franchise gelitten. Doch Franchise-Geber haben längst aus der Vergangenheit gelernt. Weiterlesen

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Franchise Insights Aug 2013

Erfolgreiche Franchise-Partner gesucht

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Franchise-Partner entscheiden mit ihrem unternehmerischen Geschick nicht nur, ob ein Standort toppt oder floppt. Sie „machen“ den Erfolg einer ganzen Marke aus.

1,80 Meter groß und die Maße 90/60/90: Als Frau bringt man damit schon mal alles Wesentliche mit, um im Modelbusiness durchzustarten. Doch welche (messbaren) Eigenschaften muss der ideale Franchise-Partner mitbringen, um vor Ort unternehmerisch erfolgreich zu sein? Die schlechte Nachricht vorab: Ob jemand tatsächlich sowohl den täglichen als auch den unternehmerischen Herausforderungen an seinem Markt gewachsen ist, kann letztendlich nur die Praxis zeigen. Entscheidend ist immer die unternehmerische Persönlichkeit und die lässt sich nur an Erfolgen messen und nicht anhand von Fragebögen und Bewerbungsgesprächen. Dennoch können Partnerprofile mit den wesentlichen Kriterien, die ein geeigneter Bewerber erfüllen sollte, bei der Auswahl geeigneter Unternehmer helfen. Auch sogenannte Franchise-Broker und externe Berater bringen heute mit Hilfe von persönlichen „Matching“-Verfahren den Geber mit den richtigen Interessenten zusammen. Und hier zählen für den idealen Franchise-Partner weit mehr als die üblichen (und eigentlich nichtssagenden) Kriterien wie kaufmännisches Geschick, Alter 25–35 und Freude am Umgang mit Menschen:

Als zukünftiger Franchise-Partner hat er sich bewusst für die Umsetzung eines bereits ausgearbeiteten Konzepts und damit gegen die Entwicklung und Umsetzung einer eigenen Geschäftsidee entschieden. Er ist ein teamfähiger Entrepreneur, der sich auf eine erprobte Geschäftsidee verlassen und einen Teil der Arbeit an den Geber abgeben will. Er hat Lust, die ihm vorgegebene Markenwelt in seinem lokalen Einzugsbereich ganz im Sinne des Franchise-Systems und seines Unternehmenserfolgs aufzubauen.

Zeichen setzen

Insbesondere junge Geber neigen zu Beginn dazu, möglichst jeden Bewerber zu akzeptieren, um ein schnelles Systemwachstum realisieren zu können. Stattdessen sollte von Anfang an eine sorgfältige Partnerauswahl beherzigt werden. Schließlich dienen nur erfolgreiche Franchise-Partner als Aushängeschild eines Franchise-Systems. Richtig kommuniziert steigern diese Erfolge nicht nur die Nachfrage am Gründungsmarkt und erleichtern die Partnerakquisition. Erfolgreiche Partner fördern insgesamt ein positives Franchise-Image, das am Gründungsmarkt generell die Attraktivität von Franchise-Partnerschaften steigen lässt.

 

 

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