Franchise Insights 03 Sep 2013

Schnellere Expansion mit Franchise

Allgemein, Franchise allg

In Zukunft wird nicht die Anzahl der Franchise-Konzepte spürbar wachsen, sondern die Anzahl der Franchise-Filialen, die die regionalen Märkte erobern. Für eine schnellere Expansion müssen aber noch klassische Hindernisse überwunden werden.

Statistisch gesehen wachsen Franchise-Geber heute im Schnitt mit vier neuen Partnern und sieben neuen Standorten im Jahr. Expansionsstarke Franchise-Systeme realisieren ein Vielfaches davon – in den USA betreiben einzelne Partner sogar Hunderte von Filialen. Auch wenn derartige Größen hierzulande nach wie vor die Ausnahme bleiben, so zeigt es doch, wie viel „Expansionsspielraum“ an den Märkten vorhanden ist. Wenn demnach das Markt- und Partnerpotenzial vorhanden ist, wo liegen dann die Hindernisse, die grundsätzlich die Expansion von Franchise-Systemen erschweren, wenn nicht sogar systematisch verhindern?

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

Hindernisse erkennen

Das klassische Hindernis Nummer eins ist der Betriebstyp. Ist er nicht einfach zu multiplizieren und wirft genug Profit ab, reicht nicht nur der Verdienst für den Partner aus. Das gesamte System wird in seiner Expansion ausgebremst.

Klassisches Hindernis Nummer zwei ist fehlendes Kapital. Können wachstumsfördernde Investitionen z. B. in Innovationen, aber vor allem in eine geeignete Partnergewinnung nicht getätigt werden, kommt das gesamte System zum Stillstand. Fehlt notwendiges Kapital wird zudem die Kreditvergabe bei den Banken sowohl für Franchise-Geber als auch für Franchise-Partner erschwert

Klassisches Hindernis Nummer drei ist ein schwaches Marketing und damit eine schwach ausgeprägte Markenwelt. Franchise muss mit lokalen Unternehmen bekannte Marken bauen können. Dazu sind vor allem lokal wirksame Werbekonzepte gefragt, die die Partner vor Ort „einfach“ umsetzen können. Die Konzepte müssen den Systemen bei ihrem Wachstum und als Marke messbare Erfolge liefern, wobei der Markenaufbau für alle finanzierbar bleiben muss.

Und das vierte klassische Hindernis ist der Mensch selbst. Franchise-Geber und Franchise-Partner müssen ihre gegenseitigen Schwächen kompensieren können. Dabei nimmt die unternehmerische Persönlichkeit auf beiden Seiten eine Schlüsselrolle ein. Hier werden insbesondere für Franchise-Partner die Anforderungen steigen – sowohl im Hinblick auf das zu gründende Unternehmen als auch im Hinblick auf die Fähigkeit, Unternehmen zu führen und Märkte zu erobern. Insbesondere müssen höhere Investitionen gestemmt und qualifiziertere Mitarbeiter geführt werden.

 

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