Franchise Insights 29 Aug 2013

Franchise-Partner:
Unternehmer 2. Klasse?

Allgemein, Franchise allg

Franchise-Partner sind selbstständige Unternehmer, die auf eigenen Namen und auf ihre eigene Rechnung wirtschaften. Dennoch lastet ihnen unterschwellig der Ruf nach, Unternehmer 2. Klasse zu sein.

Bei den Promis wird abhängig vom Bekanntheitsgrad (und Gage) zwischen dem A-, B- und C-Status unterschieden. Auch bei Mercedes Benz gibt es die A, B und C Klasse – sie kennzeichnet unterschiedliche Modellreihen. Wer auf Reisen geht, kann sich in Bahn und Flugzeug je nach Budget und gewünschtem Komfort für die erste oder zweite Klasse entscheiden. Aber kann es tatsächlich einen Unternehmer 2. Klasse geben? Natürlich nicht.

Ursachenforschung

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Bild: Bernd Kasper / pixelio.de

Woher kommt dieser Ruf, der Franchise-Partnern im Grunde den Status abspricht, Vollblutunternehmer zu sein? Wie so oft liegt der Ursprung in der Vergangenheit. Vor allem in den 1990er Jahren, in denen Franchise in Deutschland viel Auftrieb erhalten hat, hat die Devise „ein Partner – ein Betrieb“ in Kombination mit den franchisetypischen Merkmalen wie einer schlüsselfertigen Existenz und den unterstützenden Leistungen des Franchise-Gebers eine falsche Erwartungshaltung auf Seiten der Franchise-Interessenten entstehen lassen.

Nicht nur, dass dies viele schwache Unternehmer angezogen hat. Viele Existenzgründer dachten auch, dass sie wie Filialleiter geführt werden und sich der Erfolg aufgrund des erprobten Konzepts quasi automatisch einstellen könnte. Diese Partner wurden enttäuscht und haben zum Teil viel Geld verloren. Dementsprechend hat auch allgemein der Ruf von Franchise gelitten. Doch Franchise-Geber haben längst aus der Vergangenheit gelernt. Weiterlesen

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Franchise Insights 26 Aug 2013

Top System: Was macht einen starken Franchise-Geber aus?

Franchise allg

Top Systeme wie McDonald´s sind begehrt und gelten als Vorbild im Franchise. Was haben diese Geber, was andere vielleicht nicht haben?

Egal ob unter Franchise-Gebern oder unter Franchise-Nehmern – McDonald´s, Town & Country Haus und Co. gelten seit Jahren als Top Systeme. Für ihren Erfolg werden sie beneidet, heimlich verflucht, aber vor allem bewundert. Doch ist der Erfolg eines Franchise-Systems tatsächlich so ein Hexenwerk? Die Antwort aus Expertensicht: Nein.

Zugegeben, es hört sich einfacher an als es ist. Aber der Erfolg eines Gebers und damit eines jeden Franchise-Systems lässt sich auf ein ganz bestimmtes Potenzial zurückführen: Das Potenzial in kurzer Zeit lokale Märkte zu erobern und den Partnern dort zu einem dauerhaften Geschäftserfolg zu verhelfen. Was heißt das für den Geber? Der Betriebstyp muss so profitabel sein, dass er den Partnern Markterfolge ermöglicht. Das schließt Wachstumsperspektiven für den Partner mit ein, die es ihm erlauben entweder mit Zweitkonzepten oder wie im Markenfranchise mit weiteren Standorten zu expandieren. Dafür brauchen Geber nicht nur eine Gründungsexpertise für den einfacheren Markteintritt, sondern auch Expansions-Know-how. Und sie brauchen eine kompetente Zentrale, die über eine hohe Branchen- und Führungskompetenz verfügt.

Doch egal wie gut und wie stark ein Geber wie McDonald´s auch sein mag – er kann niemals den Erfolg seines Franchise-Systems allein herbeiführen. Denn der steht und fällt am Ende des Tages immer mit dem unternehmerischen Talent seiner Partner.

Bernd Wachtmeister / pixelio.de

Bernd Wachtmeister / pixelio.de

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Back-Factory 23 Aug 2013

Positive Zwischenbilanz

Back-Factory

Fast pünktlich zum Start des zweiten Halbjahres trafen sich die Franchise-Partner von Back-Factory in Bad Vilbel zur Erfa-Tagung, um Bilanz zu ziehen und sich für die weitere Expansion zu rüsten. Und die steht unter guten Vorzeichen: Denn trotz des langen Winters und schlechten Wetters, wodurch besonders die Außengastronomie nur langsam anlief, verzeichnete Back-Factory im ersten Halbjahr 2013 einen leichten Umsatzzuwachs. „Gleichzeitig ist es uns mit unserem backgastronomischen Konzept gelungen, den Umsatzanteil von Snacks und Getränken im Schnitt auf heute 64 Prozent weiter auszubauen“, erläutert Peter Gabler, Geschäftsführer Back-Factory. „Es zeigt sich, dass die Strategie, unsere Snack- und Frische-Kompetenz auszubauen, richtig war, um neue Umsatzpotenziale zu nutzen und Wettbewerbsvorteile für unsere Franchise-Partner zu sichern. Die klassische SB-Bäckerei ist den Kunden langfristig nicht mehr genug.“  BF_Erfa2013_Gruppenbild Weiterlesen

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Franchise Insights 21 Aug 2013

Erfolgreiche Franchise-Partner gesucht

Allgemein

Franchise-Partner entscheiden mit ihrem unternehmerischen Geschick nicht nur, ob ein Standort toppt oder floppt. Sie „machen“ den Erfolg einer ganzen Marke aus.

1,80 Meter groß und die Maße 90/60/90: Als Frau bringt man damit schon mal alles Wesentliche mit, um im Modelbusiness durchzustarten. Doch welche (messbaren) Eigenschaften muss der ideale Franchise-Partner mitbringen, um vor Ort unternehmerisch erfolgreich zu sein? Die schlechte Nachricht vorab: Ob jemand tatsächlich sowohl den täglichen als auch den unternehmerischen Herausforderungen an seinem Markt gewachsen ist, kann letztendlich nur die Praxis zeigen. Entscheidend ist immer die unternehmerische Persönlichkeit und die lässt sich nur an Erfolgen messen und nicht anhand von Fragebögen und Bewerbungsgesprächen. Dennoch können Partnerprofile mit den wesentlichen Kriterien, die ein geeigneter Bewerber erfüllen sollte, bei der Auswahl geeigneter Unternehmer helfen. Auch sogenannte Franchise-Broker und externe Berater bringen heute mit Hilfe von persönlichen „Matching“-Verfahren den Geber mit den richtigen Interessenten zusammen. Und hier zählen für den idealen Franchise-Partner weit mehr als die üblichen (und eigentlich nichtssagenden) Kriterien wie kaufmännisches Geschick, Alter 25–35 und Freude am Umgang mit Menschen:

Als zukünftiger Franchise-Partner hat er sich bewusst für die Umsetzung eines bereits ausgearbeiteten Konzepts und damit gegen die Entwicklung und Umsetzung einer eigenen Geschäftsidee entschieden. Er ist ein teamfähiger Entrepreneur, der sich auf eine erprobte Geschäftsidee verlassen und einen Teil der Arbeit an den Geber abgeben will. Er hat Lust, die ihm vorgegebene Markenwelt in seinem lokalen Einzugsbereich ganz im Sinne des Franchise-Systems und seines Unternehmenserfolgs aufzubauen.

Zeichen setzen

Insbesondere junge Geber neigen zu Beginn dazu, möglichst jeden Bewerber zu akzeptieren, um ein schnelles Systemwachstum realisieren zu können. Stattdessen sollte von Anfang an eine sorgfältige Partnerauswahl beherzigt werden. Schließlich dienen nur erfolgreiche Franchise-Partner als Aushängeschild eines Franchise-Systems. Richtig kommuniziert steigern diese Erfolge nicht nur die Nachfrage am Gründungsmarkt und erleichtern die Partnerakquisition. Erfolgreiche Partner fördern insgesamt ein positives Franchise-Image, das am Gründungsmarkt generell die Attraktivität von Franchise-Partnerschaften steigen lässt.

 

 

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Back-Factory 31 Jul 2013

Mit Einsatz und Engagement zum ausgezeichneten Unternehmer

Back-Factory, Erfolgsstory, Partnerinterview

Back-Factory wählt „Franchise-Partner des Jahres 2013“

BF_Blaz Kompolsek„Ich wollte ganz einfach etwas erreichen“, sagt Blaz Kompolsek auf die Frage, warum er sich selbstständig gemacht hat. Als der gelernte Koch im Jahr 1997 aus Slowenien nach Deutschland zog, arbeitete er zunächst in verschiedenen Restaurants und Hotels. Irgendwann reifte jedoch der Entschluss, sich beruflich noch einmal völlig zu verändern – und den Weg in die Selbstständigkeit zu gehen. „Ich habe bewusst nach einem Franchise-Konzept gesucht“, erinnert sich der Unternehmer. „Als Koch weiß ich, wie wichtig ein durchdachtes Konzept und Qualitätsstandards sind. Als Franchise-Partner muss ich nicht selbst in die Entwicklung eines Unternehmenskonzepts investieren, sondern kann auf ein bereits am Markt erprobtes zurückgreifen. Das ist ein großer Vorteil.“

2009 informiert sich Blaz Kompolsek auf einer Messe über verschiedene Franchise-Konzepte – und wurde auf Back-Factory aufmerksam. „Ich war von Anfang an von dem professionellen und modernen Auftritt überzeugt“, so der Vater von zwei Kindern. „Damals begann bereits die Weiterentwicklung der Back-Factory von der klassischen Selbstbedienungsbäckerei zur Backgastronomie. Darin habe ich ein Konzept gesehen, das auch für die zukünftigen Herausforderungen am Markt gerüstet ist.“ Weiterlesen

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Morgengold Frühstücksdienste 23 Jul 2013

Die Morgengold-Akademie: Wissensvermittlung und Innovationsschmiede

Franchise allg, Morgengold

Unternehmer und sein eigener Chef zu sein bedeutet, ständig dazu zu lernen. Unabhängig davon, ob man gerade mit seinem eigenen Betrieb gestartet ist oder bereits über mehrere Jahre Erfahrungen gesammelt hat – die Anforderungen ändern sich mit der Größe des Kundenstamms, der Anzahl der Mitarbeiter, neuen gesetzlichen Bestimmungen und nicht zuletzt mit den Veränderungen am Markt sowie der Weiterentwicklung von Informationstechnologien. „Die Aus- und Weiterbildung unserer Franchise-Partner ist ein entscheidender Faktor für den erfolgreichen Auf- und Ausbau ihrer lokalen Marktführerschaft“, so Jürgen Rudolph und Franz Smeja, geschäftsführende Gesellschafter von Morgengold Frühstücksdienste. „Für den individuellen unternehmerischen Erfolg unserer heute über 100 Franchise-Partner haben wir daher 2006 die Morgengold-Akademie gegründet.“ Von der Betriebsführung, über die Suche, Führung und Bindung von Repräsentanten und Logistikbeauftragten sowie den optimalen Vertrieb bis hin zu rechtlichen Grundlagen für Unternehmer bietet das Seminarangebot der Morgengold-Akademie umfassendes Know-how zu vielen für einen Morgengold-Unternehmer wesentlichen Themen.MG_4705 Weiterlesen

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Town & Country Haus 18 Jul 2013

Town & Country Haus: Kommunikation ist Trumpf

Town & Country

Rund 400 Franchise-Partner, Mitarbeiter und Gäste aus Wirtschaft und Industrie kamen zum diesjährigen Sommerworkshop von Town & Country Haus Anfang Juli in Willingen zusammen. Neben dem Erfahrungsaustausch der Franchise-Partner untereinander bildete das Thema Kommunikation den inhaltlichen Schwerpunkt der Tagung.

„In einem weiter wachsenden Franchise-System mit heute bereits über 300 Franchise-Partnern sind gut funktionierende Kommunikationsprozesse ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg“, so Jürgen Dawo, Gründer und Franchise-Geber von Town & Country Haus, ausgezeichnet mit dem Deutschen Franchise-Preis 2013. Dabei gehe es nicht nur um die grundlegende Kommunikation zwischen Franchise-Zentrale und Franchise-Partnern, um Know-how und Informationen auszutauschen, sondern vor allem auch um die Kommunikationsprozesse zwischen den Franchise-Partnern, ihren Mitarbeitern und den Kunden.TC_Sommerworkshop 2013_Teilnehmer Weiterlesen

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Executives Online 10 Jul 2013

Executives Online wächst auf 15 Standorte

Executives Online

Executives Online, Experte für die Besetzung von Führungspositionen mit festangestellten Führungskräften, Interim-Managern und Projektleitern, hat im ersten Halbjahr 2013 seine Präsenz hierzulande weiter ausgebaut. Rund zwei Jahre nach dem Deutschland-Start ist Executives Online jetzt mit 14 Franchise-Partnern am Markt aktiv. Vier neue Franchise-Partner sind bislang in 2013 mit ihren Büro-Standorten gestartet. Mit Lothar Veeser wird ein weiterer Partner nach Beendigung des derzeit laufenden Start-up-Trainings sein Büro in Offenburg eröffnen, so dass Executives Online dann hierzulande mit insgesamt 15 Standorten vertreten sein wird. Weiterlesen

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Town & Country Haus 04 Jul 2013

Kundenfokus auch im Franchise

Town & Country

Seit Jahren orientiert sich Town & Country Haus, Deutschlands führender Massivhausanbieter, ganz nach seinen Kunden. Bei der Weiterentwicklung des 30 Haustypen umfassenden Kundenangebots und der dazugehörigen Hausbau-Schutzbriefe richtet sich das Unternehmen nicht etwa vorrangig nach den neuesten technischen Innovationen. Im Mittelpunkt stehen vielmehr die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden. „Unsere Kunden sind besonders sicherheitsbewusst, verfügen in der Regel über wenig Eigenkapital und haben meistens keinerlei Erfahrung im Hausbau“, erklärt Jürgen Dawo, Gründer und Franchise-Geber von Town & Country Haus. „Hier bieten wir ihnen eine ganzheitliche Lösung, wie sie sich den Wunsch nach einem Leben in den eigenen vier Wänden erfüllen und so auch für ihr Alter vorsorgen können.“ Seit Jahren gelingt Town & Country Haus so ein überdurchschnittliches Wachstum gegen den Branchentrend. In 2012 haben sich über 3.180 Bauherren-Familien für Town & Country Haus entschieden. Und auch für 2013 rechnet das Unternehmen, das kürzlich mit dem Deutschen Franchise-Preis ausgezeichnet wurde, mit einem weiteren Zuwachs.

Erfolg als Markenunternehmer

In der Praxis hat Town & Country Haus nicht nur die Ansprache und den Umgang mit seinen Kunden auf den Kopf gestellt, um deren Wünschen und Bedürfnisse besonders gut zu erfüllen. Auch bei der Auswahl von Franchise-Partnern wird darauf geachtet, dass diese zu ihrer Kundenzielgruppe passen und in der Lage sind, sie emotional auch abzuholen. Franchise-Interessenten müssen dafür einen mehrstufigen Auswahlprozess durchlaufen. Seit 2012 umfasst dieser auch die Durchführung eines Persönlichkeitstests nach dem Limbischen System. „Unsere Franchise-Partner sollen ihre Kunden verstehen können, deren Sorgen und Ängste ernstnehmen und auch auf Augenhöhe mit ihnen kommunizieren – das ist eine wichtige Grundlage für ihren Erfolg als Unternehmer“, so Jürgen Dawo. Weiterlesen

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Franchise Insights 19 Jun 2013

Gute Franchise-Geber regeln auch den Ausstieg

Allgemein, Franchise allg

Die Starthilfen für Existenzgründer sind in der Regel professionell und umfassend gestaltet. So auch für Gründer, die sich mit einem Franchise-Konzept selbstständig machen. Ein schlüsselfertiges Konzept, ein Franchise-Paket, eine persönliche Betriebsberatung sowie Systemstandards sorgen für einen systematischen und erprobten Markteinstieg. Je größer das Franchise-System, desto „geübter“ sind meist auch Neueröffnung und Expansion. Doch wie sieht es mit dem Ausstieg aus?EXIT Weiterlesen

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