Morgengold Frühstücksdienste 27 Aug 2015

Bianca und Ramon Westkamp: Topf und Deckel

Erfolgsstory, Morgengold

Sind es die berühmten Gegensätze, die sich anziehen? Oder doch die Gemeinsamkeiten, die verbinden? Bei Bianca und Ramon Westkamp ist es wohl die gelungene Mischung. Sie eher temperamentvoll und emotional, er ruhiger und gelassener, teilen sie zwei große Leidenschaften: Ihre Familie und ihren Morgengold Frühstücksdienst.

Als Ramon Westkamp 2004 seinen Morgengold Frühstücksdienst in Osnabrück eröffnet, will seine Frau Bianca ihn eigentlich nur unterstützen. Ein bisschen telefonieren hier, etwas Büroarbeit dort. „Dann dachte ich, wenn ich die Repräsentanten schon in ihr Gebiet chauffiere, kann ich auch gleich da bleiben und helfen“, erinnert sich die 36jährige. 2006 dann die Entscheidung: Die gelernte Industriekauffrau kündigt ihren Job bei einer Bank und steigt als Franchise-Partnerin voll mit ein. Heute führen die beiden bis zu 30 Repräsentanten und 28 Logistikpartner in  vier Gebieten und beliefern über 3.400 Kunden. 429

Mit doppelter Power durchgestartet

Die ersten zwei Jahre sind für das junge Paar eine echte Feuertaufe. Von vier Uhr morgens bis 22 Uhr gibt es nur Morgengold. Bianca Westkamp begleitet ihren Mann am Wochenende sogar freiwillig bei den Auslieferungen. Um Zeit mit ihm zu verbringen und weil sie einfach Spaß daran hat. Ein bisschen Blauäugigkeit war damals auch dabei, wissen sie heute. „In unserer eigenen Begeisterung konnten wir uns kaum vorstellen, dass jemand unseren Service nicht wollen könnte“, erinnert sich Ramon Westkamp. Seiner Frau geht das zuweilen heute noch so. „So wie ich mich über jeden neuen Kunden freue, so sehr nimmt mich jeder verlorene Kunde mit“, gibt sie zu. Ihre Strategie dagegen: Die ungeliebten Abbestellungen delegiert sie mittlerweile an ihre Mitarbeiterinnen. „Jetzt kann ich ruhiger schlafen“, erklärt sie augenzwinkernd.

Bei aller anfänglichen Euphorie holt die Realität das motivierte Unternehmerpaar schnell ein. Für ihren Erfolg haben sie viel geleistet. Und dabei manche Feder lassen müssen. 2010 kommen sie dabei fast an ihre Grenzen. Mittlerweile Eltern von Töchterchen Suria, starten sie das Projekt Hausbau. Zusammen mit seinem Vater steht Ramon Westkamp zwölf Stunden täglich auf der Baustelle, ein ganzes Jahr lang. „Zwei Monate nach dem ersten Spatenstich kam zudem unsere zweite Tochter Jolie zur Welt“, erzählt Bianca Westkamp. „Zwei kleine Kinder, der Hausbau und ein laufender Betrieb, das waren haarige Zeiten.“

„Unglaublich, was wir in zehn Jahren erreicht haben!“

Die haben sie mittlerweile weit hinter sich gelassen. Die Morgengold-Unternehmer staunen manchmal selbst, was sie in zehn Jahren alles erreicht haben. Das soll aber nicht das Ende der Fahnenstange sein. Auf der Morgengold-Erfa und in Seminaren der Morgengold Akademie tauschen sie sich intensiv mit anderen Partnern aus und lernen immer weiter dazu. Für Bianca Westkamp sind diese Veranstaltungen ein wahrer Motivationsschub. „Ich bin danach so voller Tatendrang, da weiß ich oft gar nicht, was ich als erstes umsetzen soll.“

403Eine Frage begegnet den beiden immer wieder: Wie funktioniert das, zusammen leben und arbeiten? Ihr Geheimnis: Abstand und Zeit für sich selbst. „Es klingt vielleicht komisch, aber wir verbringen recht häufig unseren Feierabend getrennt voneinander“, verrät Bianca Westkamp. Wenn ihr Mann in seinem Kino- und Hobbykeller verschwindet, bekommt sie ihn oft stundenlang nicht zu Gesicht. In seinem Refugium dreht sich für den 37jährigen alles um ein Thema: Fußball. Seine Frau nimmt’s gelassen. „Mein Ding ist eher das Zumba-Tanzen. Aber bei Heimspielen des Vfl Osnabrück  stehen wir dann wieder zusammen in der Fankurve“, lacht sie. Sportlich geht es bei dem aktiven Ehepaar ohnehin zu. Gemeinsam gehen sie joggen oder schwitzen im Studio von Personal-Trainer Manuel. Der bringt auch ihre Morgengold-Mitarbeiter auf Touren. „Freitags geht es bei uns zum Betriebssport“, erzählt Bianca Westkamp. „Das hält fit und schweißt das Team zusammen.“

Immer neue Ziele

Es scheint, als könne das Paar so schnell nichts aus der Bahn werfen. Alles eine Frage der Einstellung, meint Ramon Westkamp, der durchaus auch Herausforderungen kennt. „Fehlt uns zum Beispiel ein Logistikpartner, fahre ich eben selbst. Das sehe ich als meine Aufgabe, nicht als Problem.“ Dank ihrer unermüdlichen Motivation blicken die Franchise-Partner auf ein besonders erfolgreiches Jahr 2014 zurück. „Zehn Prozent Wachstum“, strahlt Bianca Westkamp. Ihr eigenes Ziel von 3.500 Kunden haben sie dabei nur um Haaresbreite verpasst. Dafür ist ein anderer Traum wahr geworden: Der erste Platz im Morgengold-Herbstlauf 2014. „Wir waren schon oft auf den vorderen Plätzen, aber eben nie ganz oben“, freut sich die ehrgeizige Unternehmerin.

Das Preisgeld wird – wie sollte es bei zwei Vollblutunternehmern auch anders sein – natürlich in den Betrieb investiert. Sie engagieren Anja Henke, Referentin der Morgengold Akademie, um in Ibbenbüren ein Gesprächstraining mit allen Mitarbeitern durchzuführen. Das haben sie schon einmal gemacht, mit großem Erfolg. Es gibt immer etwas, das man verbessern kann, davon sind Bianca und Ramon Westkamp überzeugt. Und genau das ist ihr Ziel: Immer besser zu werden.

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