Franchise Insights 15 Apr 2014

So sicher ist eine Franchise-Partnerschaft

Allgemein

Retter am MeerSein eigener Chef sein, ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen, viel Kohle verdienen, ein unbekümmertes Leben auf einer Trauminsel führen – so oder ähnlich stellen sich wohl die meisten Menschen den Weg ihrer Selbstständigkeit und ihr Unternehmerleben vor.

Umso greifbarer erscheint möglicherweise die Trauminsel, wenn einem das Konzept dann auch noch eine sichere Existenz verspricht oder von größtmöglicher Sicherheit die Rede ist. Erst neulich gab es im Deutschlandradio einen Beitrag zum Thema „Unternehmer und Franchise“. Von der Idee, Franchise sei eine sichere Art sich selbstständig zu machen, war hier die Rede – und von Rechtssicherheit. Wer sich ernsthaft mit dem Gedanken trägt, sich den Traum des selbstständigen Unternehmers mit einem Franchise-Konzept zu erfüllen, der tut dennoch gut daran, sich und das System vorher genau zu prüfen. Denn grundsätzlich gilt: Wer sich selbstständig macht, braucht das Zeug zum Unternehmer. Mit oder ohne Franchise-Konzept.

Kein Freifahrtsschein zum Erfolg

Und so gibt es auch im Franchise keine Sicherheit, weder für die Erwirtschaftung von Gewinnen noch für den individuellen unternehmerischen Erfolg schlechthin. Je nach Systemgröße hat man vielleicht die Gewissheit, dass das Konzept an anderen Standorten bereits erfolgreich von anderen selbstständigen Unternehmern umgesetzt wurde. Doch damit hat sich der Sicherheitsaspekt auch schon erschöpft. Ob man selbst mit dem Konzept an seinem gewählten Standort Erfolge feiern kann, zeigt immer erst die Praxis.

Richtig ist hingegen, dass eine Franchise-Partnerschaft sowohl den Markteinstieg als auch die Markteroberung im Gebiet vor Ort einfacher macht. Die Umsetzung eines erfolgserprobten Konzepts mag hierbei das unternehmerische Risiko insofern verringern, als dass die Prozesse in den unterschiedlichen Geschäftsbereichen bereits entwickelt sind. Die Anwendung, der Einsatz und die Nutzung des Konzepts und seinen Instrumenten – wie  beispielsweise den Werbevorlagen – liegen aber immer beim Franchise-Partner selbst. Schließlich führt er sein Unternehmen als Unternehmer auch eigenständig und eigenverantwortlich. Damit trägt er wie jeder andere Selbstständige auch das volle unternehmerische Risiko.

Unternehmertum leben

Dieses unternehmerische Risiko spiegelt sich in der Gesetzgebung wider. Anders als in anderen Ländern wie Frankreich oder England gibt es in Deutschland kein „Franchise-Recht“. Sollten Franchise-Geber und Franchise-Nehmer vor Gericht landen, so kommt es dem Grunde nach auf eines ganz besonders an: Das Gesamtpaket aus Franchise-Vertrag und der tatsächlich gelebten Franchise-Partnerschaft.

 

Bildnachweis: brandy74, “Retter am Meer”, Some rights reserved.
Quelle: www.piqs.de

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