Franchise Insights 15 Okt 2014

Hier „pumpt“ das Blut:
Die Franchise-Zentrale

Allgemein

Als Leistungszentrum aufgestellt, ist die Franchise-Zentrale das Herz eines jeden Franchise-Systems. Hier sitzen Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen wie IT, Marketing, Produkt und Expansion. Gleich einem Inkubator ist die Franchise-Zentrale Brutstätte für Innovationen und unterstützt die Franchise-Partner sowohl beratend als auch operativ.

Welche konkrete Aufgabe hat die Franchise-Zentrale dabei? Ihre Aufgabe ist es, dauerhaft den unternehmerischen Erfolg des Franchise-Partners zu erleichtern. Als Dienstleister vermittelt sie dafür insbesondere das notwendige Wissen an den Partner und unterstützt ihn zudem mit einem breiten Leistungspaket.

Einfacher zum Unternehmererfolg

Neben dem erprobten Unternehmenstyp reichen die gängigen Leistungen einer Franchise-Zentrale zur Unterstützung der Partner von Betriebsvergleichen, dem Erfahrungsaustausch mit anderen Partnern und dem Gemeinschaftseinkauf, über eine dauerhafte Marketingbegleitung, einen schlüsselfertigen Ladenbau, eine kontinuierliche Unternehmensberatung sowie Schulungen – meist in der systemeigenen Akademie – bis hin zu einem Qualitätsmanagement- und Warenwirtschaftssystem. Viele dieser Dienstleistungen sind kostenintensiv und müssen wie in jedem anderen Unternehmen finanziert werden. Schließlich ist auch die Franchise-Zentrale kein non-profit-Unternehmen.

Auch eine Franchise-Zentrale will finanziert werden

Dies geschieht einerseits über die laufenden Gebühren, die jeder Franchise-Partner in der Regel umsatzabhängig monatlich abführen muss. Andererseits finanziert sich die Franchise-Zentrale über Boni, Skonti und Rückvergütungen, beispielsweise im Rahmen des Gemeinschaftseinkaufs für das gesamte System. Nicht selten führt das dazu, dass Franchise-Partner glauben, dass der Franchise-Geber sich auf diesem Weg eine „goldene“ Nase verdient. Dies trifft aber nur zu, wenn die Partner selbst gut im Geschäft sind. Denn aufgrund von umsatzabhängigen Gebühren, steigen die Einnahmen für den Franchise-Geber (und damit die Einnahmen zur Finanzierung der Franchise-Zentrale) nur, wenn auch der Franchise-Partner gute Umsätze macht. Gleiches gilt im Warenbereich: hoher Warenbedarf = hohe Einnahmen, niedriger Warenbedarf = niedrige Einnahmen.

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