Morgengold Frühstücksdienste 30 Aug 2017

Daniel Schenk kennt keine Grenzen

Erfolgsstory, Morgengold

Umgeben von malerischen Dörfern und Städten vor der beeindruckenden Bergkulisse des Berchtesgadener Lands schwingt Daniel Schenk nicht nur begeistert den Golfschläger. Seit April 2010 beliefert er in der Region um den 2.713 Meter hohen Watzmann mit seinem Morgengold Frühstücksdienst auch derzeit rund 750 Kunden mit frischen Backwaren.

Genau genommen muss es heißen: Mit seinen zwei Frühstücksdiensten. Hat sich der 52-jährige Morgengold-Partner doch in einem ehemaligen Zollgebäude unmittelbar an der Grenze postiert und seit 2011 seine Fühler auch auf österreichischer Seite ins Gebiet Salzburg ausgestreckt. Nur wenige Meter trennen Schenks deutsche von seinen österreichischen Kunden. Und doch scheinen Welten aufeinander zu treffen. „Die Österreicher sind sehr anspruchsvoll und regionalbewusst“, so seine Erfahrungen nach sieben Morgengold-Jahren. „Mit einem deutschen Bäcker oder hochdeutsch sprechenden Telefonisten und Repräsentanten brauche ich da gar nicht anzukommen.“ Der gebürtige Schweizer aus dem Berner Voralpenland schmunzelt. „Ich selber habe Glück und werde mit meinem schweizer Dialekt gerade noch so akzeptiert.“ Also gibt es eben zwei Lieferanten, die die jeweiligen Bedürfnisse seiner Kunden erfüllen – einen in Deutschland, einen in Österreich. „Die Top-15-Artikel beider Bäcker biete ich jeweils in beiden Gebieten an. Schließlich gibt es direkt an der Grenze nicht selten ‚Exil-Bewohner‘, die sich über bekannte Leckereien aus ihrer alten Heimat freuen.“

Hohe Umsätze vs. Kundentreue

Mit insgesamt rund 750 Kunden zählen Schenks Betriebe nicht zu den größten Frühstücksdiensten, die sich bei Morgengold finden lassen. Dennoch laufen sie wirtschaftlich erfolgreich. Wie das funktioniert, hat der Unternehmer schnell erklärt. „Ich gehöre regelmäßig zu den Top3-Betrieben mit dem höchsten Durchschnittsumsatz pro Kunde. Viele meiner Kunden bestellen nicht nur einmal, sondern eher drei- bis viermal pro Woche. Das zahlt sich aus.“ Vor allem auf österreichischer Seite sind die Frühstücker bereit, für ihren Genuss auch Geld in die Hand zu nehmen. „Dort sind nicht nur die Preise insgesamt etwas höher, die Österreicher bestellen auch deutlich mehr Brote, Vollkornprodukte oder süße Backwaren als die Deutschen. Die entscheiden bei einer Bestellung eher funktional, dafür sind sie aber in der Regel die treueren Kunden“, so die Erfahrungen des Morgengold-Partners.

Mission possible: Vertriebsteam aufbauen

Auch bei überdurchschnittlich hohen Durchschnittsumsätzen, Daniel Schenk weiß um das notwendige Kundenwachstum für den nachhaltigen Erfolg eines Morgengold Frühstücksdienstes. Nicht zuletzt,  um als Unternehmer über die Runden zu kommen. „Unter 600 Kunden braucht es in der Regel eine weitere Einkommensquelle, sonst wird es schwierig. Wer diese Schwelle aus welchem Grund auch immer dauerhaft nicht packt, sollte aus meiner Sicht über eine berufliche Veränderung nachdenken.“ Auch er selber sieht sich bei aller Zufriedenheit noch nicht am Ziel. Der Morgengold-Partner  möchte weiter wachsen. Dazu kann er sich auch eine Gebietserweiterung vorstellen. „Momentan habe ich in Deutschland zwei Touren voll besetzt, eine dritte kann gut noch ein paar Kunden vertragen“, so Schenk. „Auch diese möchte ich mittelfristig stabil und lukrativ füllen.“ Eine der größten Herausforderungen für sein Betriebswachstum sieht der Unternehmer in der Repräsentantensuche. „Es fällt mir einfach schwer, geeignete Vertriebsmitarbeiter zu finden“, sagt er. „Insbesondere Studenten verdienen ihr Geld lieber einmal pro Woche in einer Acht-Stunden-Schicht in der Gastronomie, als dass sie an mehreren Tagen für zwei oder drei Stunden in die Werbung gehen.“ Dieses Thema steht aktuell regelmäßig auf der Agenda bei den Treffen mit seinem Franchise-Berater Andreas Kiefer. Bis Ende des Jahres, so hofft und glaubt er, wird er mit einem zehnköpfigen Vertriebsteam auf Kundenfang gehen. Bis dahin übernimmt er den Haustürvertrieb kurzerhand selbst und setzt vor allem auf den Einsatz von Türhängern, die er von Schülern verteilen lässt.

„Ich kann meine Selbstständigkeit leben“

Zwei Gebiete in zwei Ländern, das bedeutet für Daniel Schenk allerdings nicht nur doppeltes unternehmerisches Potenzial. „Finanzamt, Rechtsgrundlagen, Franchise-Verträge, Lieferanten, Datenpflege – bei mir gibt es alles gleich zweifach“, erklärt er. „Dadurch entsteht natürlich auch oft doppelter Aufwand.“ Das schreckt den engagierten Morgengold-Partner aber keineswegs. Ganz im Gegenteil. Von dem Potenzial des Morgengold-Konzeptes ist er noch immer so überzeugt wie an seinem ersten Tag. Er geht sogar noch einen Schritt weiter. „Morgengold ist eines der besten Systeme, die derzeit am Markt aktiv sind“, sagt er im Brustton der Überzeugung. Nicht nur, weil er die Investition der Franchise-Zentrale in die Entwicklung und stetige Optimierung des Web-Systems, zum Beispiel in die Implementierung des neuen Routenplanungsinstruments, besonders zu schätzen weiß. „Ich fühle mich einfach auch als Unternehmer fair und korrekt behandelt“, so Schenk. „Als Morgengold-Partner kann ich wirklich selbstständig sein und auch so agieren.“

Der eigene Chef und doch nicht alleine

Auf diese unternehmerische Freiheit möchte der Vater zweier erwachsener Söhne nicht mehr verzichten. Und kann es auch vermutlich gar nicht mehr, wie er selber von sich sagt. „Ich bin schon seit Jahrzehnten mein eigener Herr“, erzählt er. Selbstständiger Gastronomieberater, Café- und Restaurantbetreiber,  Leiter der Zoogastronomie in Köln und Heidelberg oder die Leitung der Gastronomie eines exklusiven Golfclubs in der Schweiz – die Liste seiner beruflichen Etappen scheint endlos. „Mir sind also nicht nur lange Arbeitstage wohl bekannt, es ist mir auch in Fleisch und Blut übergegangen, Verantwortung zu tragen und eigene Entscheidungen zu treffen.“ Dennoch ist Daniel Schenk kein typischer Einzelkämpfer, soviel ist sicher. Gegenseitiger Austausch ist ihm wichtig. Daher trifft man ihn auch regelmäßig auf der Morgengold-Jahrestagung an. Ebenso wie beim regionalen Bayern-Stammtisch. Zwei- bis viermal pro Jahr sitzt er dort mit seinen Kollegen aus den angrenzenden Gebieten zusammen, um Erfahrungen und Anregungen auszutauschen. Das Zusammentreffen mit anderen Morgengold-Partnern motiviere ihn einfach, sagt er. „Die Offenheit und Transparenz, mit der mir bei Morgengold vom ersten Moment an begegnet wurde, hat mir schon vom ersten Tag an ein gutes Gefühl gegeben“, blickt Schenk gerne auf seine Anfänge zurück.  „Und das ist einfach bis heute genau so geblieben.“

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