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Town & Country Haus Feb 2017

Auszeichnungen für Town & Country-Partner

Keine Kommentare Allgemein, Town & Country, Veranstaltungen

Die gute Stimmung der rund 300 Teilnehmer beim traditionellen Neujahrsempfang von Town & Country Haus Ende Januar in Kassel war vorprogrammiert. Schließlich hatte der Massivhausanbieter gerade das erfolgsreichste Jahr der Firmengeschichte abgeschlossen, wie Unternehmensgründer Jürgen Dawo in seiner Rede betonte. Mit 4.188 verkauften Häusern wurde nicht nur der Vorjahresrekord gebrochen, sondern erstmals auch die Marke von über 4.000 verkauften Häusern pro Jahr deutlich übertroffen. Eine besonders starke Entwicklung zeigten dabei viele der bestehenden Partnerunternehmen. „2017 wollen wir nicht nur dieses hohe Niveau halten, sondern gemeinsam mit unseren Franchise-Partnern, die vielerorts die lokale Marktführerschaft innehaben, weiteres Wachstum generieren“, erklärt Jürgen Dawo, der Town & Country Haus gemeinsam mit seiner Frau Gabriele 1997 gegründet hatte.

Kommunikation in digitalen Zeiten

Und so gehört es zur Tradition, dass auf dem Neujahrsworkshop nicht nur Bilanz gezogen, sondern vor allem der Blick in die Zukunft gerichtet wird. Unter dem diesjährigen Motto „Kommunikation in digitalen Zeiten“ bot die Veranstaltung für die Franchise-Partner eine Vielzahl an Vorträgen und Workshops mit Top-Referenten und Führungskräften des Town & Country-Systems. Das Themenspektrum reichte von wertschätzender Kundenkommunikation über die psychologischen Grundlagen des Hausverkaufs, den professionellen Umgang mit Social-Media bis hin zu den Möglichkeiten der Netzwerkarbeit und der erfolgreichen Mitarbeiterführung und -motivation. Vorgestellt wurden zudem auch Neuerungen und Weiterentwicklungen der Häuser in puncto Design und Technik.

65 Franchise-Partner geehrt

Einer der Höhepunkte der Veranstaltung stellte am Abend die feierliche Auszeichnung der erfolgreichsten Franchise-Partner in verschiedenen Kategorien dar. Bei den „Franchise-Partnern im Hausbau“ standen Peter Krywald, Lutz Ludwig und Ronald Kaszemekat sowie Torsten Henke und Frank Winkler ganz oben auf dem Treppchen – etwa 100 Markenhäuser hatten diese jeweils im Jahr 2016 gebaut. Bei den „Franchise-Partnern im Hausbau“ wurden Thomas Prigand, Sylvia Meier und Martin Scheurmann in der Kategorie „Verkaufsleitung“ ausgezeichnet.

Der begehrte Qualitäts-Award ging in diesem Jahr an Volker und Carsten Penkwitt, Thomas Brechel und Manfred Kunath. Insgesamt wurden 65 Franchise-Partner im Hausbau und im Hausverkauf geehrt, darunter auch Auszeichnungen für eine besonders hohe Kundenzufriedenheit, die besten Neueinsteiger und die besten Gebietsauslaster.

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Franchise Insights Jan 2017

20.000 Unternehmer pro Jahr gesucht

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Die 950 Franchise-Systeme in Deutschland legen 2016 wieder an Expansionsgeschwindigkeit zu. Potenzial ist für 20.000 neue Franchise-Partner pro Jahr gegeben. Um dies zu heben, muss sich die Franchise-Wirtschaft für neue Zielgruppen öffnen und ihre Geschäftsprozesse auf stärkeres Wachstum ausrichten. Gründungswilligen Migranten bietet Franchise die Chance, Nachteile auf dem Arbeitsmarkt auszugleichen.

Franchise_Facts_2017Bonn. Im Jahr 2016 ist die Franchise-Wirtschaft auf rund 119.000 Franchise-Partner (+ 1,3 Prozent) gewachsen, das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen Vollerhebung des Bonner forum franchise und systeme in Kooperation mit dem Deutschen Franchise-Verband e.V. (DFV), Berlin. In über 159.000 Betrieben (+ 1,7 Prozent) beschäftigen diese rund 697.000 Mitarbeiter (+ 1,7 Prozent) und verantworten einen Systemumsatz von 103 Mrd. Euro (+ 4,8 Prozent). Das zweite Jahr in Folge konnte die Franchise-Wirtschaft damit wieder leicht steigende Zuwachsraten verbuchen.

Etwa 8.000 bis 10.000 Gründer entscheiden sich jedes Jahr für eine Franchise-Partnerschaft – trotz eines florierenden Arbeitsmarktes. Neben den Übernahmen bestehender Betriebe wurden 2016 mehr als 2.600 Betriebe neu gegründet. 2017 rechnen die Systeme ersten Prognosen zufolge sogar mit über 3.000 neuen Betrieben. „Das eigentliche Potenzial ist weitaus größer. Etwa 20.000 neue Franchise-Partner kann die Franchise-Wirtschaft hierzulande jedes Jahr aufnehmen und somit mehr als 10.000 neue Betriebe eröffnen“, erklärt Felix Peckert, Chef des forum franchise und systeme.

Bessere Einkommens- und Karriereperspektiven

Um das Potenzial von 20.000 Unternehmern jährlich zu heben, müssen auch neue Zielgruppen angesprochen werden. Neben Fach- und Führungskräften kann Franchise auch für gründungswillige Migranten besonders attraktiv sein. „Franchise-Systeme können vielen von ihnen weitaus bessere Karriere- und Einkommensperspektiven bieten als eine abhängige Beschäftigung“, erläutert Peckert. Fakt ist: Migranten machen sich überdurchschnittlich häufig selbstständig – auch um Nachteile auf dem Arbeitsmarkt auszugleichen. Laut Mikrozensus ist die Anzahl der Unternehmer mit Migrationshintergrund seit 2005 um 30 Prozent auf insgesamt 737.000 in 2015 gewachsen. Jede fünfte bis sechste „unternehmerisch engagierte Person“ hat demnach ausländische Wurzeln, heißt es in einer aktuellen Studie des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Im Unterschied zur Einzelgründung ermöglicht Franchise eine Unternehmensgründung auf Basis eines erprobten Geschäftskonzepts, die zudem vom Franchise-Geber begleitet wird. Spezifische Branchenkenntnisse sind damit meist nicht erforderlich. Das Know-how wird vom Franchise-Geber im Rahmen von Schulungen vermittelt.

Digitalisierung ist Trumpf

Damit sich Franchise-Systeme hierzulande unabhängiger von der Konjunktur des Arbeitsmarktes aufstellen können, müssen sie jedoch weiter an Attraktivität gewinnen. Es gilt, die Geschäftsprozesse sowohl in den Franchise-Zentralen als auch in den -Betrieben zu vereinfachen und auf stärkeres Wachstum auszurichten. Neue Franchise-Partner sollen möglichst schnell am Markt Fuß fassen – sich etablieren können. Im Fokus steht auch die voranschreitende Digitalisierung – ein Thema, dem sich der DFV mit einem eigenen Think-Tank angenommen hat: „Franchise muss heute anders gedacht und gelebt werden als noch vor wenigen Jahren. Die Technisierung und Digitalisierung von Prozessen bietet immense Chancen für Franchise-Systeme, Wettbewerbsvorteile und Wachstum auszubauen. Wir arbeiten gerade intensiv in einem eigens dafür eingerichteten Expertenkreis unserer Mitglieder daran, diese neuen Prozesse zu definieren“, erklärt DFV-Geschäftsführer Torben Leif Brodersen.

Dienstleistungssektor vorne

Interessante Geschäftskonzepte finden sich in allen Branchen. An der Spitze steht unverändert der Dienstleistungsbereich mit 39 Prozent. Rund 30 Prozent der Systeme fallen auf den Handel. Es folgen die Gastronomie-, Touristik- und Freizeit-Anbieter (22 Prozent) sowie der Bereich Handwerk, Bau und Sanierung (9 Prozent).

Etwa 50.000 Euro beträgt die Investition in einen Franchise-Betrieb im Durchschnitt. Je nach Konzept, Standortgröße und Vorlaufkosten kann der Kapitalbedarf auch auf über 200.000 Euro steigen. Neben der Gründung eines neuen Betriebs bieten Franchise-Systeme auch die Möglichkeit von Betriebsübernahmen. Jedes zweite System ist schließlich länger als zehn Jahre am Markt und sucht Nachfolger für Franchise-Partner, die z. B. aus Altersgründen ausscheiden.


Zur Methodik:

Die „Facts & Trends 2016/2017“ zur Entwicklung der Franchise-Wirtschaft basieren auf einer Vollerhebung der bundesweit 950 Franchise-Systeme mittels eines standardisierten Fragebogens durch das Institut für Markenfranchise, Bonn. Die Rücklaufquote beträgt rund 20 Prozent.

Grafiken zum Download unter http://franchisemonitor.de/trends-und-statistik/ 

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Franchise Insights Dez 2016

Ab in die Selbstständigkeit: So finde ich das passende Franchise-System

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Wer sich als Franchise-Partner selbstständig machen möchte, hat die Wahl: Über 950 Unternehmer-Systeme bieten heute ihr Geschäftskonzept am Markt an. Worauf Interessenten auf der Suche nach dem passenden Franchise-System achten sollten.

Franchise-Systeme gibt es nicht nur in allen Branchen, sondern in jedem Alter. Etwa jedes zweite Franchise-System ist länger als zehn Jahre am Markt. Newcomer-Systeme bieten häufig die Möglichkeit, noch an der Gestaltung des Systems mitzuwirken. Etablierte Franchise-Marken besitzen dagegen langjährige Erfahrung. So wie Town & Country Haus, Deutschlands richtungsweisender Massivhausanbieter, der seit 20 Jahren auf Franchise setzt. „Unsere Franchise-Partner bauen ihr Geschäft nicht nur auf einem erprobten Geschäftskonzept, sondern erhalten auch eine Vielzahl an Unterstützungsleistungen, um einfacher und schneller auf dem Markt Fuß zu fassen“, erklärt Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus. Gründer sollten dabei genau prüfen, ob die Leistungen des Franchise-Gebers die eigenen Fähigkeiten und Stärken möglichst gut ergänzen. Welche Vorkenntnisse brauche ich? Auf welche persönlichen Eigenschaften kommt es besonders an, um wirtschaftlich erfolgreich sein zu können.

Um dies herauszufinden, empfiehlt sich, die am meisten favorisierten Franchise-Konzepte genau unter die Lupe zu nehmen. Ein Besuch beim Franchise-Geber, aber auch Gespräche mit bestehenden Franchise-Partnern können hier sehr aufschlussreich sein. Viele Systeme bieten auch die Möglichkeit der Hospitation. „Wir empfehlen den Interessenten zudem die Zusammenarbeit mit einem unabhängigen Gründungsberater“, erklärt Dawo. Dieser könne den zukünftigen Unternehmern auch in puncto Finanzierung zur Seite stehen. Neben kaufmännischem Verständnis, Vertriebsstärke und der Lust am Umgang mit Kunden, komme es schließlich auch darauf an, dass die Investition in die Selbstständigkeit auf soliden Beinen stehe.

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Franchise Insights Jan 2016

Franchise: Neue Perspektiven für wechselwillige Angestellte

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Franchise-Systeme verzeichneten 2015 ein moderates Wachstum. Größtes Potenzial für neue Franchise-Partner bietet der Arbeitsmarkt mit seinen über vier Millionen wechselwilligen Fachkräften. Für sie kann eine Franchise-Partnerschaft vollkommen neue Karriereperspektiven schaffen.

Bonn. Die bundesweit rund 950 Franchise-Systeme sind im Jahr 2015 auf rund 117.700 Franchise-Partner (+ 1,3 Prozent) gewachsen, so der Bonner Mediendienst forum franchise und systeme in Kooperation mit dem Deutschen Franchise-Verband e.V. (DFV), Berlin. Die Zahl der Franchise-Betriebe ist um 1,7 Prozent auf über 156.600 Betriebe gewachsen. Insgesamt beschäftigen diese über 686.000 Mitarbeiter (+ 1,3 Prozent).

Franchise_Zahlen_Überblick_2015

2015 verzeichnete die Franchise-Wirtschaft wie auch im Vorjahr ein moderates Wachstum. Aktuelle Auswertungen des DFV haben ergeben, dass 37 Prozent der Systeme ihre Ziele in Bezug auf die Gewinnung neuer Franchise-Partner erreicht haben. Laut Franchise-Monitor betrug das Wachstum durchschnittlich 1,6 Franchise-Partner pro System (netto).

Der Systemumsatz stieg im vergangenen Jahr um 4,3 Prozent auf 99,2 Mrd. Euro. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die positive Entwicklung bestehender Franchise-Partner, deren Umsätze durchschnittlich um 2,6 Prozent zulegten. Auf das neue Jahr blicken die Franchise-Geber zuversichtlich und rechnen damit, dass das Wachstum wieder anzieht.

Franchise ermöglicht Quereinstieg

Größtes Potenzial, neue Franchise-Partner zu gewinnen, bieten Fachkräfte, die eine neue berufliche Herausforderung suchen. Branchenstudien zufolge trifft das auf jährlich über 4 Millionen Angestellte zu. „Viele Franchise-Systeme haben sich bisher vorwiegend auf Führungskräfte konzentriert, von denen jährlich etwa 500.000 ihren Job wechseln. Die eigentliche Zielgruppe der Fachkräfte wird heute noch nicht gezielt angesprochen“, so forum-Chef Felix Peckert, einer der führenden Unternehmensberater im Franchise. Gerade für Facharbeiter bietet Franchise jedoch eine völlig neue berufliche Perspektive. Neben einem höheren Einkommen könnten auch die weit verbreiteten Wünsche nach mehr Anerkennung und besseren Karriereperspektiven erfüllt werden. „Bisher haben Fachkräfte Franchise als Karriereoption nicht präsent“, so Peckert. Neben Engagement und kaufmännischem Verständnis benötigten sie vor allem den Willen, eigenverantwortlich zu handeln. Spezifische Branchenkenntnisse werden von den meisten Franchise-Systemen nicht verlangt. Das erforderliche Know-how erhalten Franchise-Partner vom Systemgeber.

Nachfolge antreten

Neben der Eröffnung neuer Betriebe bieten viele Franchise-Systeme auch die Möglichkeit, bereits etablierte Betriebe zu übernehmen. Etwa jedes zweite Franchise-System ist länger als zehn Jahre am Markt – mit entsprechend langjährigen Franchise-Partnerschaften. „Wie überall im Mittelstand ist die Unternehmensnachfolge auch für die Franchise-Wirtschaft ein zentrales Thema“, sagt Torben Leif Brodersen, Geschäftsführer des DFV. „Für Gründer, aber auch für bestehende Unternehmer ergeben sich dadurch attraktive Chancen.“ Nicht zuletzt könnten sie ihre Entscheidung für einen Standort auf Basis von Echtzahlen treffen und damit das eigene Erfolgspotenzial besser abschätzen.

Dienstleistungssektor vorne

Die Investition in einen Franchise-Betrieb beträgt durchschnittlich rund 50.000 Euro. Abhängig vom Unternehmenskonzept, der Standortgröße und den jeweiligen Vorlaufkosten liegt sie bei einigen Franchise-Systemen auch über 200.000 Euro. Etwa 25.000 bis 75.000 Euro werden als Eigenkapital verlangt.

Ob Fitnessstudio, Hausbau oder Gastronomie – Franchise-Konzepte gibt es in allen Branchen. An der Spitze steht unverändert der Dienstleistungsbereich mit 39 Prozent. Fast ein Drittel der Systeme (31 Prozent) fallen auf den Handel. Es folgen die Gastronomie-, Touristik-, und Freizeit-Anbieter mit einem Anteil von 20 Prozent sowie der Bereich Handwerk, Bau und Sanierung mit 10 Prozent.

 

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Town & Country Haus Dez 2015

Franchise bietet für Quereinsteiger aussichtsreiche Perspektiven

Keine Kommentare Allgemein, Franchise allg, Town & Country

Wer sich in einer fachfremden Branche selbstständig machen möchte, kann in Franchise-Systemen einen geeigneten Partner finden. Auch Deutschlands führender Hausanbieter Town & Country setzt bei seiner Expansion auf führungserfahrene Quereinsteiger.

In Deutschland entscheiden sich jedes Jahr rund 300.000 Existenzgründer für den Schritt in die Selbstständigkeit. Etwa jeder 50. von ihnen setzt dabei auf eine Franchise-Partnerschaft – und damit auf ein bereits am Markt erprobtes Geschäftskonzept. Die Selbstständigkeit mit System soll den Unternehmern nicht nur den Markteinstieg erleichtern. Sie ermöglicht es auch, als Quereinsteiger in einer bisher fremden Branche Fuß zu fassen. Aus erfahrenen Managern und Führungskräften werden so lokale Unternehmer.

Auch Deutschlands führender Hausanbieter Town & Country richtet sich bei seiner Expansion an Quereinsteiger. Von den über 40 Franchise-Partnern, die sich im Jahr 2014 für eines der beiden Geschäftsmodelle entschieden haben, sind die meisten zuvor nicht in der Hausbaubranche aktiv gewesen. „Wir erwarten keine spezifischen Branchenkenntnisse, sondern Führungsqualitäten und Erfahrungen im Projektmanagement“, erklärt Jürgen Dawo, Gründer und Franchise-Geber von Town & Country Haus. Das erforderliche fachspezifische Wissen werde den Unternehmern in umfangreichen Schulungen vermittelt.

Synergien nutzen

Annette2Auch Annette Meyer aus dem Landkreis Osnabrück ist eine solche Quereinsteigerin. Seit August 2014 ist die 45-Jährige für den Verkauf und die Erstellung der massiv gebauten Town & Country Häuser im niedersächsischen Landkreis Osnabrück zuständig. Mehr als zehn Jahre war sie zuvor unter anderem für das Produktmanagement bei einem großen Haushaltsgerätehersteller verantwortlich. Als in ihr der Wunsch reifte, sich beruflich noch einmal zu verändern, erschien ihr Franchise ideal. „Ich wollte meine Stärken in den Bereichen Projektmanagement und Marketing einbringen, aber auch von den Vorteilen eines bereits am Markt hundertfach umgesetzten Konzepts und einer bekannten Marke profitieren“, erklärt Meyer, die gezielt nach einem Franchise-Konzept im technischen Bereich gesucht hatte.

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Town & Country Haus Nov 2015

Tipps für Franchise-Gründer: Warum sich Franchise-Gebühren auszahlen

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Ob Marketing, Schulung oder Beratung: Wer sich als Franchise-Partner selbstständig macht, profitiert von den Leistungen und der Unterstützung seines Franchise-Gebers. Doch welche Gebühren werden dafür im Gegenzug fällig? Und worauf sollten Gründer achten?

Behringen. Wer sich als Franchise-Partner selbstständig macht, hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber Alleinunternehmern: Er kann seine Selbstständigkeit auf ein bereits am Markt erprobtes Konzept aufbauen. Im Rahmen der Partnerschaft profitiert ein Franchise-Partner zudem von der Unterstützung des Franchise-Gebers z. B. im Marketing oder in Bezug auf Schulungen und Beratung. Was genau ein Franchise-Partner erwarten kann, wird vertraglich vereinbart – ebenso wie die Höhe der Gebühren, die der Franchise-Geber im Gegenzug erhält.

Gebühren sind abhängig von den Einnahmen

Neben einer einmaligen Einstiegsgebühr, die sich laut Franchise-Monitor 2014 durchschnittlich auf rund 11.000 Euro beläuft, zählen dazu insbesondere die laufenden Franchise-Gebühren. Diese werden in der Regel anteilig vom Nettoumsatz berechnet und monatlich an den Franchise-Geber abgeführt. Für die Höhe der Gebühren gibt es keinen Standard – sie unterscheidet sich von System zu System und hängt vom jeweiligen Geschäftskonzept ab. In der Regel sind es zwischen einem und 15 Prozent des Umsatzes. Mit den Umsätzen der Franchise-Partner steigen also auch die Einnahmen der Franchise-Zentrale, die so z. B. in die Weiterentwicklung des Geschäftskonzepts, Innovationen oder die Leistungen für die Franchise-Partner investieren kann.

Ausgewogenes Modell

Auch bei Town & Country Haus, Deutschlands führender Hausanbieter, richtet sich die Franchise-Gebühr nach dem Erfolg der Franchise-Partner. Die sogenannten bauenden Partner, die auch für die Erstellung der Häuser verantwortlich sind, zahlen mit jedem verkauften Haus einen prozentualen Betrag an die Systemzentrale. „Es ist unser Ziel, dass unsere Franchise-Partner prosperierende Unternehmen aufbauen und in ihrer jeweiligen Region die Marktführerschaft einnehmen“, erklärt Jürgen Dawo, Gründer von Town & Country Haus. „Das kann nur dann gelingen, wenn alle Seiten ausreichend verdienen und investieren können.“

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Morgengold Frühstücksdienste Jan 2015

Morgengold erfolgreich am Bodensee

Keine Kommentare Allgemein, Erfolgsstory, Morgengold

Eine Unternehmerin, zwei Länder, drei Lieferanten und 1.800 Kunden – im Dreiländereck am Bodensee hält Morgengold-Partnerin Antonia Arnold so schnell keiner auf. MG_Arnold1

Ihr Lachen ist ansteckend. Genauso wie ihre Energie. Und wenn Antonia Arnold sagt, sie sei nicht gut im Pause machen, glaubt man ihr das sofort. Nicht zuletzt dieser Power ist vermutlich auch ihr Erfolgsweg als Morgengold-Partnerin zu verdanken. Im Januar 2007 eröffnet sie ihren ersten Morgengold Frühstücksdienst in Friedrichshafen. Nur ein halbes Jahr später arbeitet sie bereits mit zwei Bäckern zusammen, nach einem weiteren halben Jahr beliefert sie schon 1.000 Kunden. Doch sie will mehr. „Der Bodensee begrenzt ganz automatisch mein Gebiet. Da lag der Schritt über die österreichische Grenze für meine weitere Expansion einfach nah“, erklärt sie ihren Entschluss, bereits 2009 mit einem zweiten Morgengold-Betrieb in Bregenz zu starten. Bis heute ist ihr Kundenstamm auf etwa 1.800 gewachsen – rund 400 davon auf österreichischer Seite

Die Kunden im Fokus

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Im Einsatz mit den Repräsentanten

Was sich heute so einfach anhört, stellt die Mutter einer erwachsenen Tochter damals durchaus vor Herausforderungen. Ein weiterer Standort heißt eben auch: Ein neuer Lieferant, ein neues Vertriebsgebiet, neue Repräsentanten, neue Logistikpartner. Und eine neue Mentalität. „Mir war nicht klar, dass deutsche und österreichische Kunden so verschieden ticken“, erzählt die gebürtige Rheinländerin. Mit den Österreichern erzielt sie zwar einen deutlich höheren Pro-Kopf-Umsatz, die Kunden in Deutschland halten ihr aber länger die Treue. „In Österreich muss eine hohe Kundenfluktuation aufgefangen werden“, hat sie gelernt. Ohnehin hat sie viel gelernt, gerade in den ersten Jahren. Wissbegierig nutzt sie als Morgengold-Neuling das Aus- und Fortbildungsangebot der Morgengold Akademie und lässt keine Jahrestagung für den intensiven Erfahrungsaustausch aus.

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Franchise Insights Jan 2015

Franchise-Wirtschaft: Bereit für neues Wachstum

Keine Kommentare Allgemein, Franchise allg

Die bundesweit rund 950 Franchise-Systeme wachsen in Deutschland im Jahr 2014 auf rund 156.000 Betriebe (+ 3,1 Prozent), so der Bonner Mediendienst forum franchise und systeme. Die Zahl der Franchise-Partner steigt auf rund 117.500 Unternehmer (+ 2,3 Prozent), die insgesamt fast 703.000 Mitarbeiter (+ 0,8 Prozent) beschäftigen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet die Franchise-Wirtschaft hierzulande damit wieder ein stärkeres, wenn auch moderates Wachstum. Im Durchschnitt wurden fünf neue Standorte erschlossen – häufig auch von bestehenden Franchise-Partnern. Der Systemumsatz stieg im vergangenen Jahr um 5,1 Prozent auf 95,5 Mrd. Euro. 2015, so die ersten Prognosen, könnte erstmals die Marke von 100 Mrd. Euro Umsatz geknackt werden. ffs15_Partnerentw

Operative Exzellenz stößt an Grenzen

„Nach einer Phase der Prozessoptimierung rüsten sich die Franchise-Systeme wieder für Expansion“, erklärt Felix Peckert, Expansionsexperte und Chef des Bonner forum franchise und systeme. Um Alleinstellungsmerkmale am Markt dauerhaft zu sichern und damit das Umsatzwachstum zu forcieren, setzen erste Franchise-Geber zunehmend auf Innovationen. „Operative Exzellenz alleine schafft auf Dauer keine ausreichende Profitabilität. Diese kann nur die strategische Exzellenz bringen, die Produkten oder Dienstleistungen dauerhaft eine erkennbare Einzigartigkeit verleiht“, so Peckert. Für Franchise-Zentralen wird das Qualitätsmanagement damit zur Pflicht herabgestuft und das Innovationsmanagement zur Kür erklärt. „Ansonsten werden Franchise-Systeme den Unternehmen unterliegen, die ihrem Angebot bereits wieder eine Form von Einzigartigkeit ermöglichen.“

In den Fokus rückt infolgedessen auch die Aus- und Fortbildung der Franchise-Partner. „Schließlich muss der Wettbewerbsvorteil partnerseitig auch verstanden und umgesetzt werden“, erläutert Peckert. Mit dieser „Rückbesinnung auf die Kernkompetenz des Franchise-Gebers“ steigt auch die Profitabilität von Franchise-Geber wie -Partnern. „Und damit wird das heute noch schwache Systemwachstum wieder an Fahrt gewinnen“, so Peckert.

Führungsstarke Manager gesucht

Franchise-Konzepte gibt es dabei in allen Branchen. An der Spitze steht der Dienstleistungsbereich mit 39 Prozent (+ 3,9 Prozent). Fast ein Drittel der Systeme fallen auf den Handel (- 5,5 Prozent). Es folgen die Gastronomie-, Touristik-, und Freizeit-Anbieter mit einem Anteil von 19,6 Prozent (+ 4,9 Prozent) sowie der Bereich Handwerk, Bau und Sanierung mit einem Anteil von rund 11 Prozent (- 5 Prozent).ffs15_Branche

Die Investition in einen Franchise-Betrieb beträgt durchschnittlich rund 50.000 Euro – abhängig vom Unternehmenskonzept, der Standortgröße und den jeweiligen Vorlaufkosten. Viele Franchise-Geber setzen auf Angestellte aus dem mittleren bis höheren Management, die über Einsatzbereitschaft, Führungserfahrung und eine solide Kapitalausstattung verfügen. Spezifische Branchenkenntnisse sind in der Regel keine Voraussetzung – das erforderliche Know-how erhalten Franchise-Partner vom Systemgeber beispielsweise in Form von Schulungen.

Doch nicht nur die Markteintrittsphase sollte in einem Franchise-System geregelt sein. „Genauso wichtig ist ein eindeutiges Szenario für einen möglichen Ausstieg“, fordert Peckert. „Geraten Franchise-Partner in eine Schieflage wird aus partnerschaftlicher Loyalität und dem Glauben, das Ruder doch noch herumreißen zu können, zu häufig der ‚gesunde‘ Schlusspunkt verpasst – und zwar von beiden Seiten.“

Weitere Zahlen und Grafiken unter http://www.franchise-monitor.de

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Franchise Insights Okt 2014

Hier „pumpt“ das Blut:
Die Franchise-Zentrale

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Als Leistungszentrum aufgestellt, ist die Franchise-Zentrale das Herz eines jeden Franchise-Systems. Hier sitzen Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen wie IT, Marketing, Produkt und Expansion. Gleich einem Inkubator ist die Franchise-Zentrale Brutstätte für Innovationen und unterstützt die Franchise-Partner sowohl beratend als auch operativ.

Welche konkrete Aufgabe hat die Franchise-Zentrale dabei? Ihre Aufgabe ist es, dauerhaft den unternehmerischen Erfolg des Franchise-Partners zu erleichtern. Als Dienstleister vermittelt sie dafür insbesondere das notwendige Wissen an den Partner und unterstützt ihn zudem mit einem breiten Leistungspaket.

Einfacher zum Unternehmererfolg

Neben dem erprobten Unternehmenstyp reichen die gängigen Leistungen einer Franchise-Zentrale zur Unterstützung der Partner von Betriebsvergleichen, dem Erfahrungsaustausch mit anderen Partnern und dem Gemeinschaftseinkauf, über eine dauerhafte Marketingbegleitung, einen schlüsselfertigen Ladenbau, eine kontinuierliche Unternehmensberatung sowie Schulungen – meist in der systemeigenen Akademie – bis hin zu einem Qualitätsmanagement- und Warenwirtschaftssystem. Viele dieser Dienstleistungen sind kostenintensiv und müssen wie in jedem anderen Unternehmen finanziert werden. Schließlich ist auch die Franchise-Zentrale kein non-profit-Unternehmen.

Auch eine Franchise-Zentrale will finanziert werden

Dies geschieht einerseits über die laufenden Gebühren, die jeder Franchise-Partner in der Regel umsatzabhängig monatlich abführen muss. Andererseits finanziert sich die Franchise-Zentrale über Boni, Skonti und Rückvergütungen, beispielsweise im Rahmen des Gemeinschaftseinkaufs für das gesamte System. Nicht selten führt das dazu, dass Franchise-Partner glauben, dass der Franchise-Geber sich auf diesem Weg eine „goldene“ Nase verdient. Dies trifft aber nur zu, wenn die Partner selbst gut im Geschäft sind. Denn aufgrund von umsatzabhängigen Gebühren, steigen die Einnahmen für den Franchise-Geber (und damit die Einnahmen zur Finanzierung der Franchise-Zentrale) nur, wenn auch der Franchise-Partner gute Umsätze macht. Gleiches gilt im Warenbereich: hoher Warenbedarf = hohe Einnahmen, niedriger Warenbedarf = niedrige Einnahmen.

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Home Instead Jul 2014

Positive Zwischenbilanz

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CG_Kundin_Anziehen_2Mit einem neuen Rekordumsatz im Juni beschließt Home Instead die erste Jahreshälfte 2014: Erstmals erwirtschafteten die Home Instead Betriebe in einem Monat einen Systemumsatz von über 750.000 Euro. Insgesamt beläuft sich der Umsatz im ersten Halbjahr auf über 3,9 Mio. Euro – mehr als doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum. Rund 1.200 pflege- und hilfsbedürftige Menschen nehmen die individuellen Betreuungsleistungen von Home Instead inzwischen in Anspruch. Erbracht werden diese von geschulten, ortsansässigen Betreuungskräften – über 750 sind heute bundesweit im Einsatz. „Unsere Dienstleistung trägt besonders dazu bei, die pflegenden Angehörigen zu entlasten, die in Deutschland immerhin rund 70 Prozent der pflege- und hilfsbedürftigen Menschen versorgen“, erklärt Jörg Veil, geschäftsführender Gesellschafter von Home Instead.

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