Archiv für August, 2015

Morgengold Frühstücksdienste Aug 2015

Bianca und Ramon Westkamp: Topf und Deckel

Keine Kommentare Erfolgsstory, Morgengold

Sind es die berühmten Gegensätze, die sich anziehen? Oder doch die Gemeinsamkeiten, die verbinden? Bei Bianca und Ramon Westkamp ist es wohl die gelungene Mischung. Sie eher temperamentvoll und emotional, er ruhiger und gelassener, teilen sie zwei große Leidenschaften: Ihre Familie und ihren Morgengold Frühstücksdienst.

Als Ramon Westkamp 2004 seinen Morgengold Frühstücksdienst in Osnabrück eröffnet, will seine Frau Bianca ihn eigentlich nur unterstützen. Ein bisschen telefonieren hier, etwas Büroarbeit dort. „Dann dachte ich, wenn ich die Repräsentanten schon in ihr Gebiet chauffiere, kann ich auch gleich da bleiben und helfen“, erinnert sich die 36jährige. 2006 dann die Entscheidung: Die gelernte Industriekauffrau kündigt ihren Job bei einer Bank und steigt als Franchise-Partnerin voll mit ein. Heute führen die beiden bis zu 30 Repräsentanten und 28 Logistikpartner in  vier Gebieten und beliefern über 3.400 Kunden. 429

Mit doppelter Power durchgestartet

Die ersten zwei Jahre sind für das junge Paar eine echte Feuertaufe. Von vier Uhr morgens bis 22 Uhr gibt es nur Morgengold. Bianca Westkamp begleitet ihren Mann am Wochenende sogar freiwillig bei den Auslieferungen. Um Zeit mit ihm zu verbringen und weil sie einfach Spaß daran hat. Ein bisschen Blauäugigkeit war damals auch dabei, wissen sie heute. „In unserer eigenen Begeisterung konnten wir uns kaum vorstellen, dass jemand unseren Service nicht wollen könnte“, erinnert sich Ramon Westkamp. Seiner Frau geht das zuweilen heute noch so. „So wie ich mich über jeden neuen Kunden freue, so sehr nimmt mich jeder verlorene Kunde mit“, gibt sie zu. Ihre Strategie dagegen: Die ungeliebten Abbestellungen delegiert sie mittlerweile an ihre Mitarbeiterinnen. „Jetzt kann ich ruhiger schlafen“, erklärt sie augenzwinkernd.

Bei aller anfänglichen Euphorie holt die Realität das motivierte Unternehmerpaar schnell ein. Für ihren Erfolg haben sie viel geleistet. Und dabei manche Feder lassen müssen. 2010 kommen sie dabei fast an ihre Grenzen. Mittlerweile Eltern von Töchterchen Suria, starten sie das Projekt Hausbau. Zusammen mit seinem Vater steht Ramon Westkamp zwölf Stunden täglich auf der Baustelle, ein ganzes Jahr lang. „Zwei Monate nach dem ersten Spatenstich kam zudem unsere zweite Tochter Jolie zur Welt“, erzählt Bianca Westkamp. „Zwei kleine Kinder, der Hausbau und ein laufender Betrieb, das waren haarige Zeiten.“

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Home Instead Aug 2015

Immer mehr Senioren werden zu Hause gepflegt

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Home Instead, führender häuslicher Betreuungsdienst für hilfs- und pflegebedürftige Senioren, befindet sich weiter auf Wachstumskurs. In der ersten Jahreshälfte 2015 erwirtschafteten die Home Instead Betriebe einen Umsatz von 6,5 Mio. Euro (+ 64 Prozent zum Vorjahreszeitraum). Mehr als 1.700 hilfs- und pflegebedürftige Menschen bundesweit nehmen inzwischen deren Leistungen in Anspruch. Neben der persönlichen Betreuung zu Hause umfassen diese auch die Begleitung außer Haus, hauswirtschaftliche Hilfen, Unterstützung bei der Grundpflege und Demenzbetreuung – von wenigen Einsätzen pro Woche bis hin zu einer stundenintensiven Betreuung über einen längeren Zeitraum. „Wir verzeichnen nicht nur eine positive Entwicklung der bestehenden Betriebe, sondern konnten auch unsere Präsenz an weiteren Standorten ausbauen“, erklärt Jörg Veil, geschäftsführender Gesellschafter von Home Instead Seniorenbetreuung.

Neun Betriebe kurz vor Eröffnung

Neue Betriebe wurden in der ersten Jahreshälfte in Pirna und Wiesbaden eröffnet, so dass Home Instead jetzt bundesweit 22-mal in zehn Bundesländern vertreten ist. Bis auf den 2008 gestarteten Kölner Pilotbetrieb werden diese allesamt von Franchise-Partnern geführt. In vielen Fällen handelt es sich dabei um ehemalige Manager, die sich mit dem aus den USA stammenden Geschäftskonzept selbstständig gemacht haben. Derzeit laufen zudem die Eröffnungsvorbereitungen für Chemnitz, Essen, Freiburg im Breisgau, Groß-Gerau, Hamburg, Mainz, Mönchengladbach, München-Ost sowie Schweinfurt. Vier Jahre nach dem Franchise-Start in Deutschland wird Home Instead damit bis Ende 2015 auf über 30 Standorte wachsen. „Langfristig möchten wir mit über 100 Betrieben am Markt vertreten sein“, ergänzt Veil.

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